1. Auftrag klären
Ich prüfe Beschluss, Aufgabenkreis, Aktenstand, Fristen, Eilbedürftigkeit und mögliche Interessenkonflikte. Unklare Punkte werden frühzeitig mit dem Gericht geklärt.
2. Kind beteiligen
Gespräche werden an Alter, Entwicklung, Sprache und aktuelle Belastung angepasst. Das Kind erhält verständliche Informationen und wird nicht mit der Verantwortung für die gerichtliche Entscheidung belastet.
3. Informationen einordnen
Relevante Bezugspersonen und Fachstellen werden im notwendigen Umfang einbezogen. Quellen, Beobachtungen, Bewertungen und offene Fragen bleiben unterscheidbar.
4. Interessen vertreten und nachhalten
Die Perspektive des Kindes wird schriftlich und mündlich eingebracht. In Vormundschaft und Pflegschaft werden Entscheidungen dokumentiert, umgesetzt und auf ihre Wirkung überprüft.
